Hessenkolleg on air

Bei Radio X, dem Frankfurter Stadtradio, gibt es am nächsten Montag, den 27. Mai, um 13:00, eine Sendung mit dem Thema „Für's Abi ist es nie zu spät - Auf dem zweiten Bildungsweg zum Abitur am Frankfurter Hessenkolleg“. Die Sendung wird von Clemens Dörrenberg, dem Vorsitzenden des Fördervereins des Hessenkollegs, moderiert. Bruno Picard und Frau Schmelzer werden ebenfalls im Studio sein.

http://www.radiox.de/programm

Im Innenhof entsteht ein neues Bienenvolk!

Wie entsteht ein Bienenvolk?

Bienen sind staatenbildende Insekten. Die weiblichen Bienen werden als Arbeiterinnen bezeichnet, sie übernehmen fast alle Arbeiten im Bienenstock. Sie ziehen die Brut auf, kümmern sich um den Wabenbau, bewachen den Stock und sammeln natürlich Nektar, um Honig herzustellen. Die männlichen Bienen (Drohnen) gibt es nur von Mai bis September. Sie dienen nur der Vermehrung und haben sonst keine Aufgaben.
Die wichtigste Biene im Volk ist die Königin. Sie ist für die Eiablage zuständig und sichert so den Erhalt des Volkes!

Fehlt dem Volk eine Königin, so können sich die Bienen ganz einfach eine neue heranziehen.
Dazu füttern sie einige Larven mit einem Spezialsaft, dem Gelee Royal, den sie selbst produzieren. Dadurch wird aus den betreffenden Larven nun eine Königin statt einer gewöhnlichen Arbeiterin. Diejenige Königin, die dann zuerst schlüpft, darf auf den „Thron“.

Diesen Prozess kann sich der Imker bei der Vermehrung von Bienenvölkern zunutze machen:

Man entnimmt einem Stammvolk eine Wabe mit frischer Brut und hängt diese zusammen mit einigen Bienen in eine neue Beute (Behausung). Die Bienen bemerken das Fehlen der Königin und beginnen damit sich eine neue zu ziehen. Nach ungefähr 16 Tagen schlüpft die neue Königin. Nach einer weiteren Woche ist sie geschlechtsreif und begibt sich auf den „Hochzeitsflug“. Dabei paart sie sich in der Luft mit bis zu 20 Drohnen und fliegt anschließend zurück zum Volk. Nach einer weiteren Woche ist die Königin bereit, Eier zu legen. Der Ableger wurde zu Beginn der Osterferien 2019 gebildet. Wenn alles geklappt hat, sollte er nach ungefähr 4 Wochen (also Mitte Mai) über eine neue, geschlechtsreife Königin verfügen, die dann bald ihr neues Volk aufbauen wird.

Ihr wollt mehr erfahren? Dann ist vielleicht das Bienenprojekt in der Projektwoche eine Möglichkeit! Mehr Infos gibt es auf dem Aushang gegenüber von Raum 06, direkt bei mir oder per Mail: maximilian.kerschbaum@studienseminar-ffm.de

 

Update (Aktueller Stand)

Heute (13.5.2019) wurde der Ableger kontrolliert. Dabei wurden mehrere, aufgebrochene Weiselzellen gefunden. Bei Weiselzellen handelt es sich um spezielle Brutwaben. Diese sind größer als die übrigen und beherbergen daher die werdende Königin.
Zur Schaffung einer neuen Königin legen die Bienen mehrere (ca. 5-6) neue Weiselzellen an. Diejenige Königin, die zuerst schlüpft, öffnet die übrigen Weiselzellen und tötet die darin befindlichen Larven. So verhindert sie, dass ihr der Thron noch streitig gemacht wird. Die Königin selbst wurde bei der Kontrolle ebenfalls entdeckt. Sie ist noch recht klein, was darauf hindeutet, dass sie noch nicht geschlechtsreif ist, bzw. noch nicht begattet wurde. Demnächst müsste sie zum sogenannten Hochzeitsflug aufbrechen. Dabei fliegt sie in die Lüfte entlang der Drohnensammelplätze. An diesen Orten horten sich mehrere Drohnen aus unterschiedlichen Völkern, und hoffen auf ihre Chance eine „Prinzessin“ zu begatten. Dieses Vorhaben überleben die Drohnen jedoch selbst im Erfolgsfall nicht. Nach dem Geschlechtsakt (der im Übrigen in der Luft stattfindet), fallen sie sofort tot vom Himmel. Die Königin paart sich mit ungefähr 20 Drohnen und sammelt deren Samen in einem extra dafür angelegten Beutel. Der Samen reicht dann ihr ganzes Leben lang (ca. 3-5 Jahre) aus. Sie fliegt zurück zu ihrem Volk und beginnt ab dann täglich bis zu 2000 Eier zu legen.

Maximilian Kerschbaum

Save the date - Schulfest

Am 27.06.2019 findet unser diesjähriges Schulfest statt. Alle Mitglieder der Schulgemeinde kommen dabei zusammen, um sich abseits des Unterrichtsalltags auszutauschen. Auch ehemalige Studierende und Lehrer sind herzlich eingeladen.

Die Bretter, die die Welt bedeuten...

Exkursion zum Schauspiel Frankfurt

Der Kurs 2 der Einführungsphase hat sich mit seiner Klassenlehrerin für einen der besonderen Unterrichtstage am Hessenkolleg Frankfurt zu einem Ausflug in die Theaterwelt entschieden. Und so galt es am 30. Januar 2019, das Schauspiel Frankfurt kennenzulernen. Am Vormittag haben sich die Studierenden und zwei ihrer Lehrkräfte mit einer Theaterpädagogin des Theaters getroffen und zunächst einen Blick hinter die Kulissen werfen dürfen. Es ging auf die große Schauspielbühne und durch viele Korridore und Treppenhäuser zu den unterschiedlichsten Werkstätten der städtischen Bühnen. Das war allein aufgrund der immensen Vielfalt und Ausmaße beeindruckend; so sah der Kurs z.B. den Malersaal, die Theaterplastikerei, den Fundus der Herrenperücken, die Maskenbildnerei, das Stofflager oder auch die Herrenschneiderei.

Die Theaterpädagogin nahm sich auch im Anschluss an die Führung noch Zeit für ein intensives Gespräch mit den Studierenden, um über z.B. die Bedeutung von Kultur in unserer heutigen Gesellschaft oder die Arbeitsbedingungen für Schauspieler zu diskutieren.

Am Abend ging es dann selbstverständlich ins Theater. Das gesellschaftskritische und aktuelle Theaterstück „Furor“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz wurde vom Kurs gemeinsam besucht. Eine Einführung in das Stück durch die Dramaturgin im Chagallsaal eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn war lohnenswert und hilfreich. 

Hier noch ein paar Stimmen aus dem Kurs zu dem Besuch:

„Für mich war es eine wertvolle Erfahrung, mal hinter die Kulissen eines Theaters blicken zu dürfen und zu erfahren, was sich ,jenseits der Vorhänge' abspielt und mit welchen Vorbereitungsmaßnahmen diese Stücke produziert werden.“ (Darius, 23 J.) 

„Es ist wie Frau Droste zu Beginn der Führung gesagt hat: ,Das Theater ist eine eigene Welt.' Und uns wurde die Möglichkeit gegeben, in diese Welt einzutauchen. Ich bin begeistert, wie bunt und umfangreich die Theaterwelt doch ist. Egal in welchen Bereich man geschaut hat, man wurde mitgerissen. Die Führung durch das Theater hat Lust auf mehr gemacht und meine Vorfreude auf das Stück wurde nur noch größer. Ich bin wirklich dankbar für das Angebot an den ,Besonderen Unterrichtstagen'“. (Johanna, 23 J.)

„Der Tag im Theater war informativ, spaßig und aufschlussreich zugleich. Das Hessenkolleg hat sich etwas Tolles mit den besonderen Unterrichtstagen ausgedacht. Dies findet man nicht überall und an jeder Schule. Ich bin begeistert.“ (Sharon, 23 J.)

„Der Tag im Theater hat dafür gesorgt, dass ich nun mit anderen Augen auf dieses Kulturfeld schaue. Vormittags haben wir einen Blick hinter die Kulissen geworfen, was mich vor allem wegen der Größe der Werkstätten beeindruckt hat. Auch das Theaterstück am Abend war sehr gut, vor allem auf Grund der schauspielerischen Leistungen. Das Stück hat zum Nachdenken angeregt und ich habe großen Respekt vor dem Einsatz, der vor und hinter den Kulissen gezeigt wird.    

Die besonderen Unterrichtstage am HKF sind eine gute Gelegenheit, auch außerhalb des Unterrichts gemeinsam etwas zu unternehmen und Dinge zu tun, die man sonst nicht macht.“ (Niklas, 23 J.)

„Die Katakombe“

Theaterexkursion mit dem Kurs 1 der Q1

Im Januar 2019 besuchten die Studierenden des Kurses 1 der Q1 gemeinsam mit ihrer Deutschlehrerin das Theater „Die Katakombe“ in Frankfurt am Main. Gespielt wurde „Aus dem Leben eines Taugenichts“ nach der Novelle von Joseph von Eichendorff. 

Damit bekam der Deutschkurs eine gelungene szenische Umsetzung des romantischen Werks, das zuvor im Unterricht durchgenommen worden ist, zu sehen und auch hautnah gute Schauspielkunst geboten.

In einem anschließenden Gespräch mit der Regisseurin und den Schauspielern über die Konzeption und Rezeption des Theaterstücks gab es für die Studierenden die Gelegenheit, sich mit dieser Interpretation der Novelle und ihrer eigenen auseinanderzusetzen und darüber zu diskutieren. 

Exkursion nach Bonn Am 24. April unternahmen die Jahrgangsstufen Q2 und Q4 des Hessenkollegs eine Exkursion nach Bonn.

Nach der Ankunft in der ehemaligen Bundeshauptstadt stand zunächst ein Besuch im „Haus der Geschichte“ auf dem Programm, das eine der umfangreichsten Ausstellungen zur deutschen Geschichte vom Kriegsende bis zur Gegenwart beherbergt. Anhand zahlreicher Objekte, die gleichermaßen die „hohe Politik“ wie auch die scheinbar triviale Alltagskultur veranschaulichen, erweiterten die Kollegiaten ihre im Unterricht erworbenen Kenntnisse jener Epoche.

Nach einer kurzen Weiterfahrt erreichte die Gruppe das im Vorort Rhöndorf gelegene ehemalige Wohnhaus Konrad Adenauers, des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland. Im Rahmen einer Führung erhielten die Kollegiaten Einblicke in die Privaträume und erkundeten den eindrucksvollen Garten, wo Adenauer in seinen Mußestunden dem Bocciaspiel nachging und in einem Pavillon seine Erinnerungen verfasste. Nach dem Besuch einer in einem Nebengebäude untergebrachten Ausstellung über das politische Wirken Adenauers trat die Gruppe schließlich die Heimreise nach Frankfurt an.

Balzende Grillen Exkursion zum Schülerlabor Neurowissenschaften der Frankfurter Goethe-Universität.

Das Thema des letzten Biologiesemesters für die diesjährigen Abiturienten war „Verhalten“. Die theoretischen Grundlagen wurden im Unterricht erarbeitet und im Kurs erwuchs der Wunsch, sie praktisch anzuwenden und Experimente eigenständig durchzuführen. Dazu verbrachten die Studierenden mit finanzieller Unterstützung des
Fördervereins des HKF einen Tag im Schülerlabor Neurowissenschaften der Frankfurter Goethe-Universität. Hier werden biologische Fragestellungen mit Hilfe typischer naturwissenschaftlicher Arbeitsweisen bearbeitet sowie aktuelle Forschungsmethoden angewendet.

Forschungsobjekt war die Zweifleckgrille (Gryllus bimaculatus), deren Verhalten und Gesang untersucht wurde. Zunächst wurden Gesangs- und Hörorgane (Flügel und Beine) von natürlich gestorbenen Tiere untersucht (wichtig war es allen, dass keine Tiere extra für diesen Tag getötet wurden). In Kleingruppen wurden im Anschluss eigenständig
Studien an lebenden Tieren zum Revier- und Balzverhalten durchgeführt, wozu auch Film- und Tonaufnahmen angefertigt wurden. Die Ergebnisse dieser Studien wurden so aufbereitet (die Aufnahmen z.B. geschnitten), dass sie schließlich jede Kleingruppe in einem Kurzvortrag präsentieren konnte.

Nach anfänglich etwas zögerlichen Umgang mit den zarten Insektenflügeln wuchs das Forschungsinteresse der Studierenden im Verlauf des Tages zunehmend, sie waren kreativ und engagiert bei den eigenen Verhaltensstudien und dachten sich immer weitere Versuchsanordnungen aus – wer hat auch schon mal so genau beobachtet, was zwei Grillenmännchen machen, wenn es nicht nur um Nahrung, sondern auch um Weibchen geht?! Die Auswertung und die Kurzvorträge zeigten, wie intensiv die Studierenden über ihre Studien nachgedacht hatten und auf welch hohem Niveau sie darüber sprechen konnten. Die Studierenden waren von diesem Tag, der ihnen einen Einblick in den universitären Betrieb ermöglichte, begeistert – und die Lehrkraft auch!

A Midsummer Night’s Dream Ein traumhafter Theaternachmittag am Hessenkolleg Frankfurt

„Ich mag diesen phantastischen Geschichten und auch diesen Elfenmärchen nie glauben.“
(Theseus, Herzog von Athen; Akt V, Szene 1)

Ein märchenhaftes Verwirrspiel in einer bunten Zauberwelt: So erwarten wir Shakespeare’s Sommernachtstraum auf der Bühne - und die Schauspielerinnen und Schauspieler des White Horse Theatre verzauberten die Aula des Hessenkollegs an diesem Nachmittag des 1. Februar 2018.

Die allseits bekannte Handlung des Stücks, am Hofe zu Athen sowie im nahen Wald sich abspielend, ist von ungewöhnlicher Vielfalt: Sie bezieht ihre Spannung aus der Verschiedenheit mehrerer Figurenwelten (eine höfische Gesellschaft, ein Elfenkönig und eine Elfenkönigin mit Gefolge, eine Handwerkertruppe).

Diese Spannung hielten die 4 Schauspieler des White Horse Theatre bis zum Schluss: Sie schlüpften übergangslos in 11 verschiedene Rollen, gerade so, als sei der Wechsel vom hinterlistigen Kobold zur leidenschaftlichen Liebenden nicht der Rede wert.

Über die Dauer von 90 Minuten wurde das Publikum in Atem gehalten durch ständige Tempowechsel, äußerst Körper betontes Spiel, durch dynamische, teils wuchtige Auftritte. Wer solch intensives und leidenschaftliches Spiel erlebt, unterstützt vom märchenhaften Bühnenbild und von spar- und wirksam eingesetzter Musik, der ist’s zufrieden und erinnert sich gern an diese zauberhafte Darbietung.

All dies wurde, wie seit vielen Jahren, erst durch das finanzielle Engagement des Fördervereins des Hessenkollegs möglich.
Wir freuen uns auf die nächste Aufführung der professionellen Schauspieler des White Horse Theatre.

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